Vorbemerkungen

Menschen sind zwar als geistig-spirituelle - und damit als voll bewusste - Lebewesen angelegt, leben allerdings aufgrund ihrer Dressuren meist nur die Summe ihrer Einschränkungen. Dabei geht in Vergessenheit, dass all dass, was jeder zu seinem Leben braucht, schon in ihm angelegt ist. Es gehört daher zu den vornehmen Aufgaben, seinen persönlichen Wesenskern zu entdecken und freizulegen. Jeder Mensch beginnt zwar als Unikat, die meisten degenerieren allerdings zu einer Kopie eines anderen, dessen Wünsche und Erwartungen er glaubt, erfüllen zu müssen. Diese Projektionen erfahren wir bereits im Uterus, in dem wir die Lasten unserer Mutter aus Liebe übernehmen und nach der Geburt alles tun, um von ihr geliebt zu werden. In jedem Säuger ist die Annahme und Akzeptanz durch seine Quelle ohne Bedingung fest als biologisches Erwartungsmuster hinterlegt. Was wir noch nicht wissen, ist, dass diese Liebe in der Lebenswirklichkeit an Bedingungen geknüpft ist, die es dann zu erfüllen gilt und wir halten es im Laufe der Zeit, durch unsere Erfahrung für völlig normal und selbstverständlich, dass wir erst dann geliebt werden, wenn wir bestimmten Vorstellungen entsprechen. Das läuft in der Regel auf die Deformierung unseres Wesens hinaus, welche schließlich nach Kompensation sucht. Hier beginnt der Leidensweg, den wir zu gehen uns auferlegen. Der eine leidet körperlich, der andere seelisch, andere emotionell und wieder andere bedienen alle Ebenen.

Gautama Siddharta, den wir den Buddha nennen, benannte zwei Themen als wesenseinschränkend für den Menschen: Das Nichterkennen und das Anhaften. Aus diesem Grund sollten zum Heilwerden bestimmte Prozesse durchlaufen werden. Zunächst muss erkannt werden, was wirkt, um seine Gegenwart zu verstehen. Dann sollte die Ursache auf allen Ebenen geklärt werden, um diese dann mit sich selbst im gereinigten Zustand zu füllen. Schließlich gilt es, allen Beteiligten zu verzeihen, denn nur wer versöhnt ist und bleibt, dem gehört seine Energie. Unterbleibt die Versöhnung, bleibt diese Energie in alten, lebensunförderlichen Systemen als Anhaftung erhalten. Es macht keinen Sinn, unseren (Groß)Eltern das vorzuwerfen, was sie getan haben, denn diese konnten nur weitergeben, was sie selbst erfahren haben. Was diese nicht erhalten haben, konnten sie an ihre Kinder auch nicht weitergeben. Wer heil, also ganz oder vollständig werden will, sollte das stets berücksichtigen, denn nur so kann das Opfer-Täter-Bewusstsein verwandelt werden. Wir können es nur selbst aus uns heraus tun und uns jener Hilfe bedienen, die zu uns passt und uns dabei hilft, das zu tun, was jeder für sich zu tun hat. Hilfe ist stets temporär. Sie ist als Katalyse auf Zeit zu verstehen, wobei der Helfer nur durch passgenaue Impulse helfen kann und diese durch Empathie vermittelt. Er geht am Schluss der Reise. Jeder sollte sich darüber klar sein, dass das Heilwerden nicht über den gleichen Weg laufen kann, wie das Krankwerden. Die Probleme, die wir mit unserem Verstand erzeugen, können nicht durch diesen gelöst werden. Einzig unser Gefühl vermag uns aus diesem Dilemma zu befreien, ganz gleich, wie schmerzhaft es ist oder sein wird. Nur wer die gespeicherte Erinnerung zu transformieren vermag, wird heil und damit wieder vollständig.

Möge diese Webseite als Inspiration für die eigene Wegefindung dienen und die Erkenntnis freisetzen, dass es jeder für sich tun muss. Es wird niemand anders tun. Dabei gilt es folgendes zu berücksichtigen:
Habe den Mut, das zu verändern, was du kannst
Habe die Gelassenheit, das Unveränderbare zu akzeptieren
Habe die Klugheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden

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